Suppe & Mucke 2010 Der Kiez kocht – zitty

Von Martin Schwarzbeck

Die Suppe gemeinsam auslöffeln und darüber ins Gespräch geraten – das ist das Konzept des Friedrichshainer Straßenfestes „Suppe & Mucke“. Die Suppe ist kostenlos, die 200 Helfer arbeiten ehrenamtlich, die 24 Bands aus allen möglichen Musikrichtungen von Swing über Rap bis Punk spielen auf den fünf Bühnen ohne Gage. Dazu gibt es Theater, Akrobatik, Stummfilme, Feuershow, Kinderschminken, „einen ganzen Kosmos aus tausend kleinen Sachen zum Entdecken“, sagt Mitveranstalter Jens Rippel. Die Idee zu „Suppe & Mucke“ stammt aus der französischen Stadt Ville. „La Louche d’or“ – die goldene Suppenkelle – heißt die Initiative dort, es gibt sie seit 25 Jahren. Inzwischen sind schon mehrere europäische Städte dabei und feiern die Suppe in all ihren Variationen, von Soljanka bis Gazpacho. Mindestens 1.500 Liter wolle man diesmal in Berlin austeilen, sagt Rippel. Eine 100 Meter lange Tafel steht bereit. Mit der Aktion wollen die Initiatoren auch Anderen Mut machen, selbst aktiv zu werden. „Man muss nur verrückt genug sein, dann ist so viel möglich“, sagt Rippel.

 

Erschienen am 2. September 2010 auf Zitty.de

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