Suppe&Mucke Straßenfest 2016

Am 10. September 2016 fand in der Scharnweberstraße und der Colbestraße das achte Suppe&Mucke Straßenfest statt. Über 8.000 Besucher*innen waren zu Gast, um das vielfältige Angebot an Livemusik, politischen Diskussionen, Theaterperformance, Mitmachaktionen für Groß und Klein wahrzunehmen und natürlich kostenloser Suppe an den Informationsständen zu genießen.

Suppe&Mucke 2016 Scharnweberstraße Plakat Löffel-Stempel

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Auch in diesem Jahr ist das Gelingen des Festes, dem Mitwirken der Anwohner*innen und der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer*innen zu verdanken, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung tatkräftig unterstützt haben.

Der Suppe&Mucke e.V. freut sich besonders über die gelungene Zusammenarbeit mit Friedrichshain Hilft, dem Vetoamt und dem RAW cc die einen aktiven Beitrag zur Festdurchführung leisteten. Weitere mitwirkende Projekte, Gruppen und Künstler*innen waren: FamoX, FFBIZ-Feministisches Archiv, Filmrisz, Food4Action, Friedrichshainer Zeitzeiger, Glitzerkatapult, Der Golden Bär, Greenpeace, Kiezköppe, Klimbimborium, Kultur ohne Limit e.V., Kulturring, Music On Wheels, Netzwerk Inklusion, Netzwerk Selbsthilfe e.V., ObDach e.V., Orange ‚Ear, Ostkreuz gGmbH, Polly&Bob, RATTEN 07, Rosa Rose, Scharni 29, Schnörkelei, Solidarity, Drinks, Städtepartnerschaft Kreuzberg-San Rafael del Sur, Systemfehler, Vegan Kollektiv, Volksentscheid retten, Wiki Woods, Women in Exile u.v.m.

Am Blechpalast traten folgende Musiker*innen auf: Father Midnight (Psychedelic Rock/Garage), Hägen Daz (HipHop, Jungle, Dubstep), Make A Move (Funk/Soul/Disco), Berlin Untelevised (Dub/Rap/Electronix), Polkageist (Polka/Ska), The River Rats (French Folk/Country/Gypsy), The Soulvendor (Afrobeat) und das TuneUP Collective (Reggae/Soul/Jazz).

An und auf der Politbühne wurden aktuelle Themen der Stadt- und Kiezentwicklung vorgestellt und diskutiert. DEIN RAUM IM KIEZ präsentierte die Ergebnisse einer Umfrage mit Jugendlichen über öffentliche Räume als Sozialisationsräume. Die Gesprächsrunde WILLKOMMEN IN FRIEDRICHSHAIN berichtete von Erfahrungen geflüchteter Menschen, Helfer*innen und Aktivist*innen und leiteten daraus Forderungen an die lokale Politik ab. Auf dem öffentlichen KIEZPLENUM kamen Vertreter*innen Friedrichshainer Initiativen zusammen, um lokale Probleme vorzustellen und gemeinsam Lösungen und Forderungen zu diskutieren. Im Vordergrund standen dabei Privatisierung, Gentrifizierung, Touristifizierung und die Verdrängung soziokultureller Räume.

Ein besonderes Highlight des Festes war die Verleihung der goldenen Suppenkelle. Die Suppe des FFBIZ-Feministisches Archiv wurde von den Besucher*innen zur leckerste Suppe gewählt. Die silberne Soßenkelle ging an Orange ‚Ear und den bronzenen Suppenlöffel bekam WikiWoods überreicht.

 

 

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